Beyerdynamic T 5 p /  Praxistest auf www.audisseus.de

BEYERDYNAMIC T 5 p - IM PRAXISTEST

 


Autor: Fritz I. Schwertfeger

Bilder: beyerdynamic / Fritz I. Schwertfeger

 

Over Ear - Praxistest: beyerdynamic T 5 p  – Mobile Referenz und "Smooth Operator" in den eigenen vier Wänden?

 

Bei einem renommierten deutschen Automobilhersteller heißt es bekanntlich „Das Beste oder Nichts". Selbiges wird man wohl beim ebenfalls aus Baden-Württemberg stammenden Traditionsunternehmen beyerdynamic gedacht haben, als man die zweite Generation des High-End Tesla-Kopfhörers T 5 p ersann. Das kleine „p“ in der Namensbezeichnung steht für „portable“ und signalisiert die Absicht des Kopfhörers seinem Träger auch unterwegs den bestmöglichen Klang kredenzen zu wollen. Es versteht sich von selbst, dass der beyerdynamic auch an der heimischen Anlage eine mehr als gute Figur machen will, "portable" hin oder her. 


BEYERDYNAMIC T 5 p - DESIGN UND HAPTIK

Wer als Kosmopolit viel auf Reisen ist, beruflich bedingt oder rein aus Vergnügen, der erlebt die Gastfreundschaft ferner Länder oft in hektischen Städten. Um so wertvoller regenerative Momente bei denen eine Sache sicherlich nicht vermisst werden will - musikalischer Genuss in hoher, nein in höchster Qualität. Und wer nicht nur für unterwegs, sondern auch für zuhause, sei es abends oder weil es einfach und unkompliziert von statten geht, einen hochwertigen Digitalen Audio Player für audiophilen Musikgenuss einsetzt, der will auch beim Kopfhörer keine Kompromisse eingehen. 

Beyerdynamic T 5 p /  Praxistest auf www.audisseus.de

Zwar muss für diesen Zweck der wenig portable Betrag von 1.199,00 Euro über die Ladentheke, aber der T 5 p legt im Gegenzug auch einiges in die Waagschale. So fällt seine ansprechende Optik auf, die den geschlossen konstruierten Hörer in hohem Maße zeitlos und wertig wirken lässt. 

 

Ein Blickfang auch das feine, in grau metallischer Abstufung schimmernde Material auf der Außenseite der sich samtweich anfühlenden und mit einem netxtel-artigen Material eingefassten Ohrmuscheln. Dieses kontrastiert optisch angenehm anhand seiner Schattierungen, mit der in dunklem schwarz gehaltenen Gesamtoptik des Kopfhörers. Für den rauen Alltag unterwegs fühlt sich der beyerdynamic robust genug an, um klaglos und ohne Allüren überall hin mitgenommen zu werden.  

 

Beyerdynamic T 5 p /  Praxistest auf www.audisseus.de/ Foto: beyerdynamic

Zum Verstauen liefern die Heilbronner auch gleich ein luxuriöses Hardcase mit, das den Hörer stilsicher aber leider nicht unbedingt platzsparend Unterkunft gewährt. Der Highender dürfte dies aber nur schulterzuckend zur Kenntnis nehmen.

 

Viel Aufwand steckt auch unübersehbar in den eloxierten Gabeln, welche die Ohrmuscheln einfassen, bevor sie unsichtbar und mit feiner höhenverstellbarer Rasterung versehen, in das Kopfband eintauchen.

 

Für die komplexen Umrisse des mittigen Typenschriftzugs und das filigrane Design der Gabeln kommt ein präzises Laserschneideverfahren zum Einsatz. 

 

Und obwohl der T 5 p mit 350 Gramm kein Leichtgewicht ist, versteht er es dennoch ganz vorzüglich sich umgehend wahrnehmungsseitig auszublenden, sobald er auf dem Kopf sitzt. Hilfreich hier sicherlich die Tatsache, dass bei beyerdynamic in Sachen Tragekomfort nichts dem Zufall überlassen wurde.

 

Ohrmuscheln und Kopfband sind mit einer üppigen Polsterung aus viscoelastischem Material versehen. Gerne profan auch als Memory-Schaum bezeichnet, führt dieses Formgedächtnismaterial aufgrund seiner gleichmäßigen Druckverteilung zu einem nie über Gebühr übertrieben wirkendem Anpressdruck. So schmiegt sich das Kopfband bequem an, während die Ohrpolster perfekt um die Ohren aufsitzen. Ein ermüdungsfreies, bequemes und angenehmes Tragen ist damit mehr als sichergestellt. Dabei übernehmen die Ohrpolster nicht nur Verantwortung in Sachen komfortabler Druckanpassung, sondern erfüllen gleichzeitig ebenso wie das sie einfassende Oberflächenmaterial (Proteinleder) einen zusätzlichen, akustischen Zweck.

 

Beyerdynamic T 5 p /  Praxistest auf www.audisseus.de

Bedingt durch die hohe Elastizität des viscoelastischen Materials, welche sich je nach Körperwärme noch schneller positiv bemerkbar macht, erlauben die Ohrpolster eine noch flexiblere Anpassungsfähigkeit an die individuelle Kopfform ihres Trägers als üblich.

 

Dabei sorgen sie gleichzeitig für eine hervorragende Abdichtung des Volumens zwischen Ohr und Membran und lassen so eine optimale Ausbreitung der Schallereignisse in Richtung Innenohr zu. Besagte, mit robustem, hochwertigem Proteinleider umhüllten Ohrpolster liegen schmeichlerisch auf der Haut und sorgen ebenfalls für eine gute Schallisolation.

 

Bei dem verwendeten Material handelt es sich übrigens keineswegs um eine günstige Alternative zu echtem Leder. Beyerdynamic verarbeitet das teuerste und hochwertigste Polyurethanleder, sowie seinen Velourlederpart auf der Oberseite des Kopfbügels, das auf dem Weltmarkt erhältlich ist. Die Beschichtung, bestehend aus einem Protein macht das atmungsaktive Material unempfindlich und samtzart. Auch verhindert es unschöne Ränder, die mit der Zeit durch längeres Tragen aufgrund von Hautreaktionen bei echtem Leder in Erscheinung treten können. 

 

BEYERDYNAMIC T 5 p - TECHNIK UND HANDLING

Wie auch immer, in Verbindung mit dem geschlossenen Gehäuse wird die lärmende Außenwelt jedenfalls außen vor gelassen, während das musikalische Geschehen kaum nach außen dringt. Das wiederum bewahrt den Träger des T 5 p vor bösen Blicken mitreisender Zeitgenossen oder gar der besseren Hälfte, falls diese sich eher der kontemplativen Kalligraphie widmen möchte, während man selber im Geiste lieber bei Santanas „Soul Sacrifice“ in der rauchgeschwängerten first (mud) lane von Woodstock wäre.

 

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Wer bereits einen highendigen Kopfhörer besitzt, steht möglicherweise vor einem ganz anderem Dilemma. Hochwertige Kopfhörer für den Heimgebrauch warten nicht selten mit Impedanzen bis hin zu 600 Ohm auf und stellen so auch die meisten High-Res Zuspieler auf eine harte Probe. Ein niederohmiger Kopfhörer wie der T 5 p empfiehlt sich folgerichtig für mobile Zuspieler aller Couleur, speziell wenn die Ausgangsstufe jener Portis relativ früh die weiße Fahne hisst. Gleiches gilt auch für Smartphones, die mit ihren meist unterdimensionierten und eher weniger audiophilen Ausgangsverstärkern, jeden Edel-Hörer derart unter seinen Möglichkeiten anfahren, dass keine wirkliche Freude beim Hören aufkommen mag. 

 

Mit seiner niederohmigen Auslegung von gerade mal 32 Ohm empfiehlt sich somit der T 5 p zwar primär für den Einsatz an mobilen Zuspielern, übernimmt aber auch gerne mühelos auch die Rolle als Lead-Kopfhörer im trauten Heim. Austauschbare, an beiden Hörmuscheln steckbare Kabel sorgen für den Einsatz an der heimischen Anlage oder einem dedizierten Kopfhörerverstärker. Für den Einsatz am Mobilplayer empfiehlt sich das mitgelieferte, knapp 1,5 Meter lange hochwertige Kabel, das lästiger, über Reibung an der Kleidung entstehender Mikrophonie mit seiner Stoffummantelung entgegen tritt. Das bei Bedarf auch ein 3 Meter langes symmetrisches Kabel mit XLR Steckern geordert werden kann, lässt audiophile Heimhörer dann sicherlich doppelt frohlocken, denn schließlich will nicht jeder zwei Kopfhörer verwenden und last but noch least spielt der finanzielle Aspekt bekanntermaßen durchaus auch eine Rolle.

 

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Damit der Hörer sowohl an Smartphone, kräftigerem Hi-Res Player oder auch zu Hause eine "bella figura" macht, spendierten die Ingenieure dem Hörer bereits eine Generation zuvor die hauseigene Tesla-Technologie. Hierbei umgibt ein besonders leistungsstarker Magnet-antrieb die Schwingspule ringförmig statt im Zentrum des Antriebs zu residieren.

 

Grundsätzlich gilt, dass jegliche im Antrieb eingesparte bewegte Masse zu einer besseren Impulsreaktion der Membran führt. Prinzipiell ermöglicht die Tesla-Technologie die Herstellung filigranerer Schwingspulen als üblich, dennoch gilt die zu beachtende Faustregel - je dünner der Kupferdraht, desto größer der Widerstand. Folgerichtig wickelt beyerdynamic einen dickeren Kupferdraht auf die Schwingspule des T 5 p um den 32 Ohm Widerstand zu realisieren. Wer nun Einbußen in der Höhenauflösung befürchtet, gemäß der Gleichung, dickerer Kupferquerschnitt und niedriegere Impedanz führe zu geringerer feindynamischen Präzision im Hochton, der kann beruhigt aufatmen.

 

All diese Befürchtungen egalisieren der bärig kräftige Tesla-Antrieb und die Modifikationen der Treiber postwendend. Für ein präziseres und schnelleres Ansprechverhalten der 45 mm messenden Membran sorgt zum einen die ohne Streuverluste im Luftspalt konzentrierte magnetische Kraft und zum anderen die höhere magnetische Flussdichte.

 

Die Membran selbst wurde im Vergleich zur ersten Generation des T 5 p ebenfalls mit konstruktiven Verbesserungen versehen. Ein optimierteres Schwingverhalten der Membran resultiert aus einem neuen Schallwandgewebe, welches aus einem High-Tech-Compound Material besteht. Zusätzlich wurde auch die Geometrie der Schallwandkonstruktion verändert, was sich leicht an der angewinkelten Position des Treibers erkennen lässt. Unliebsame Resonanzen im Hochton wurden mit einer Bedämpfung der Membran ausgemerzt.

 

BEYERDYNAMIC T 5 p

 

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HÖRTEST


Auch in diesem Hörvergleich wurden erneut die Referenzen Astell&Kern AK 380 und Calyx M herangezogen und selbstverständlich durften auch die hervorragend getesteten Kopfhörerverstärker von Audio-Technica AT-PHA100, sowie der Chord Mojo nicht fehlen. 

 

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Ganz gleich, ob mit Jazz, Klassik oder gerne auch mit rockigeren Nummern konfrontiert, der beyerdynamic T 5 p bezauberte förmlich mit seiner ausgewogenen und enorm breitbandigen Spielweise. Direkt, ohne Schönfärbereien im Mittelton und mit packender Lebendigkeit, trumpfte er anhand großer Detailfreude und Schnelligkeit auf. Die sehr filigrane und offene Spielweise blieb bei aller Klarheit ohne jegliche Überpräsenz in den oberen Registern, hier spannte der T 5 p speziell mit seiner punktgenauen Lokalisationsfähigkeit einen besonderen Spannungsbogen auf: direkt in das Herz des musikalischen Geschehens.

 

Ermüdungsfreies Hören über einen längeren Zeitraum war mit ihm problemlos möglich, so dass man sich öfters dran erinnern musste mal wieder eine Pause einzulegen. In den unteren Oktaven blieb der T5p ebenfalls sehr akkurat und und lieferte einen sehnig, straffen Tiefton mit viel Kontrolle und satter Kontour. Dass der zum Vergleich herangezogene beyerdynamic DT 1770 PRO speziell im Tieftonbereich mit mehr Bassdruck zu musizieren schien, ließ den T 5 p vollkommen unbeeindruckt.

 

Statt dessen kokettierte er mit seiner enormen Räumlichkeit und einem feindynamischen Auflösungsvermögen, welches nicht nur keinerlei Wünsche offen, sondern auch den Autor mehr als staunend zurückließ.

 

Beyerdynamic T 5 p /  Praxistest auf www.audisseus.de
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So versah der beyerdynamic mit kräftigem, körperhaftem Ausdruck das gleich zu Beginn einsetzende Gitarrenspiel im Stück „Silver Katherine“ von Damien Jurado (Brothers And Sisters Of Eternal Sun), während er beeindruckend tief in die Aufnahme hineinhorchen ließ.

 

Wunderbar griffig und mit viel Gefühl ließ er die Hallfahnen der Gitarrensaiten ausklingen und stellte mit der gleichen nonchalanten Selbstverständlickeit die Stimme von Damien Jurado groß und lebensecht in den akustischen Mittelpunkt. Der T 5 p musizierte nicht einfach, er ging mit den Tönen förmlich eine emotionale Liaison ein, die unmittelbar in den im Gehirn zuständigen Synapsen eintraf und für Gänsehaut sorgte. Mit seidiger Klarheit folgte er jeder noch so kleiner Verästelung und blieb dabei stets ausgewogen und frei von Übertreibungen. Auch hier waren die Lokalisationsfähigkeit des beyerdynamic, seine transparente Losgelöstheit und die tiefe, weitläufige Abbildung eine Bank für sich. Und des Guten nicht genug, betörend sakral wurde es dann auch noch, als der T 5 p mit unangestrengter Offenheit, die vielfältigen, sich pulsierend emporwindenden Stimmen zu einem ergreifenden choralen Manifest  zusammenfügte - während der gleiche Part mit anderen Vergleichskopfhörern eher uninspiriert und unentschlossen wirkte. 

 

Bei Fever Rays "Seven" aus ihrem gleichnamigen Album legte der T 5 p nicht nur eine sehr agile Spielweise an den Tag, sondern gefiel mit seiner enormen Durchhörbarkeit bis in den letzten Winkel des Stücks hinein. Wider besseren Wissens, stellte man sich oft die Frage, ob man da eigentlich einen offenen Elektrostaten anstelle eines dynamischen Kopfhörers auf dem Kopf trug. Die ansatzlose Attacke die dem T 5 p innelag, resultierte zu einem luftigen, sehr räumlichen Klangbild, das andere Kopfhörer ziemlich lahm und unbeweglich wirken ließ.

 

Der beyerdynamic blieb stets mitten im musikalischen Geschehen, statt distanziert oder gar unbeteiligt zu wirken. Er nahm seinen Hörer sprichwörtlich an die Hand und ließ ihn durch sämtliche chromatische Bewegungen und Facettierungen der Musik förmlich hindurchschweben. Klingt vielleicht ein wenig verklausuliert, aber dies beschreibt am ehesten die unmittelbare, ungefilterten Wahrnehmung die sich mit dem T 5 p wie ganz von alleine einstellte.  

 

Kein Wunder also, dass das Album nonstop durchlief und der Autor bereits beim nächsten Stück "Triangle Walks" sich gleich zweimal im Glück wähnte. Nicht nur weil die verschiedenen Zwischenebenen des Stücks einerseits sehr plastisch, mit chirurgischer Präzision herausgearbeitet wurden und sich dennoch in einem enorm homogenen Zusammenhang wiederfanden. Nein, es wurde sogar noch besser, mit ausgewogenen, farbenfrohen Mitten und bar jeglichem Anflug von Aggressivität in höheren Lagen, entfaltete das Stück eine Strahlkraft und eine Sogwirkung, bei welcher der Autor froh war, dass niemand in der Nähe war, der Zeuge des eklektisch-entrückten Lächelns wurde, welches sich einfach nicht abstellen ließ. Das ist die Hohe Kunst des Kopfhörerbaus, keine Frage.  

 

 

Einen ganz besonderer Vorteil des T 5 p sollte an dieser Stelle auch nicht unerwähnt bleiben. Selbst bei noch so geringen Lautstärken blieb er enorm körperlich, transparent und räumlich zugleich, so dass man sehr gehörschonend stundenlang Musik genießen könnte. Und sogar am klangschwächeren iPhone direkt angeschlossen, vermochte der T 5 p zu überzeugen. Während seine hochohmigen Brüder DT 990 PRO und auch DT 770 PRO hier mit geringerer Kraft agierten, rief der T 5 p kraftvoll und souverän seine klanglichen Attribute ab. 

 

So verblüffte der T 5 p beispielsweise um so mehr, als plötzlich Trommeln griffiger und deutlicher umrissen klangen, wie über den durchaus bestens beleumundeten AKG K 702 oder dem DT 990 PRO aus eigenem Hause. Während der DT 990 PRO beispielsweise die Positionierung der Instrumente mit lockerer Hand und großer Weite darbot, fasste der T 5 p hier deutlicher, akkurater nach und wirkte damit strukturierter und präsenter. Und auch wenn der T 5 p wie erwähnt primär für den portablen Einsatz konzipiert wurde, zeichnete er das klangliche Geschehen wie ein hochpräzises Abhörinstrument nach, so dass man aus dem Staunen gar nicht mehr so recht herauskommen wollte. 

 

FAZIT:


Die Quintessenz dieses Tests ließe sich im Grunde auch in einen einzigen Satz bündeln: Dass beyerdynamic es schafft, einen Kopfhörer zu bauen, der die geschmeidige Fülle eines geschlossen konstruierten Hörers mit dem freien, weiträumigen Spiel eines offen konstruierten Kopfhörers derart authentisch und souverän vereint, ist fürwahr als "großmeisterlich" zu bezeichnen. 

 

Der T 5 p überzeugt mit seiner hochwertigen Verarbeitung, den ausgesuchten Materialien und seiner fein ausbalancierten, dynamischen Spielweise. Flink, beweglich und definiert wie ein junger Olympionik schafft beyerdynamic mit dem T 5 p das Kunststück einen geschlossen Kopfhörer mit den Eigenschaften eines offenen Kopfhörers auffahren zu lassen.

 

Seine dynamische, kultivierte wie offene Spielweise findet sich eher in großkalibrigen und kostspieligeren offenen Kopfhörern wieder, die jedoch für das Hören unterwegs gänzlich ungeeignet sein dürften. Der T 5 p hingegen setzt keinen Zuspieler unter Druck, dafür sorgen sein hoher Wirkungsgrad und die niedrige Impedanz. Während ein offener beyerdynamic DT 990 PRO den nicht gerade schwachbrüstigen Astell & Kern AK 380 bis an seine maximale Leistungsgrenze brachte, blieben mit dem T 5 p noch genügend Reserven übrig, die bei leiseren, klassischen Stücken gut gebraucht werden konnten.

 

Summa summarum macht der Heilbronner Kopfhörerspezialist beyerdynamic mit der zweiten Generation des T 5 p deutlich, dass musikalischer Genuss auf Referenz-Niveau auch unterwegs möglich ist. Dass sich dieses Vergnügen im Preis von 1.199,00 Euro widerspiegelt ist zwar im ersten Moment schmerzlich, aber verkraftbar, denn Qualität hat ihren Preis und außerdem verwöhnt der beyerdynamic T 5 p im Gegenzug über Jahre mit immensem Wohlklang, ganz gleich wo man sich gerade befindet. 


BEYERDYNAMIC T 5 p

Beyerdynamic T 5 p /  Praxistest auf www.audisseus.de

 

  • 100 Pkte Klang
  •   90 Pkte Ausstattung
  •   95 Pkte Verarbeitung
  •   90 Pkte Bedienung
  •   90 Pkte Bassqualität
  • 100 Pkte Neutralität
  • 100 Pkte Feindynamik / Präzision

 

 

Preis: 1.199,00 Euro

Erhältlich im Fachhandel sowie über www.beyerdynamic.de

 

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